Sozialpädagogischer Dienst

Arbeitgeber und pädagogische Begleitung

Das BAW - Arbeitgeber der Jugendlichen

Grundsätzlich können nur Jugendliche mit festgestelltem Reha-Status eine Ausbildung über das Berufsausbildungswerk absolvieren. Der Ausbildungsvertrag wird zwischen dem Auszubildenden und dem BAW abgeschlossen, das Berufsausbildungswerk übernimmt dabei die Funktion des Ausbildungsbetriebes.

Für die Berufsausbildungen gelten die Vorgaben des Bundesinstitutes für Berufliche Bildung (BBIG). Die Ausbildungsgänge werden nach § 4 BBiG, Regelberufe und § 66 BBiG, Sonderberufe ausgebildet. Sämtliche Prüfungen werden von den zuständigen Stellen abgenommen.

 

 

Die Ausbildung gliedert sich in den theoretischen Bereich und den Praxiseinsatz. In allen Ausbildungsberufen, außer bei den Auszubildenden im Friseurhandwerk, besuchen die Rehabilitanden an zwei Tagen in der Woche die Fachklassen der an das BAW angegliederten Berufsschule zur individuellen Förderung, Förderschwerpunkt Lernen, an den übrigen drei Tagen arbeiten sie im jeweiligen Kooperationsbetrieb. Dabei findet die praktische Ausbildung in ausgewählten rehapädagogisch geschulten Partnerausbildungsbetrieben des Berufsausbildungswerkes statt.

Außerhalb der Schulzeit werden zusätzliche individuell angepasste Förderungen angeboten. Im Fachbereich Friseur besuchen die Auszubildenden an zwei Tagen in der Woche die Regelberufsschule in Fürth. Während der gesamten Ausbildungsdauer werden die Auszubildenden von Sozialpädagogen betreut.

Die Reha-Maßnahme wird über die Agentur für Arbeit finanziert. Auf Antrag erhalten die Auszubildenden Ausbildungsgeld, einen Fahrkostenzuschuss und Verpflegungsgeld.

Der Sozialpädagogische Dienst stellt das Bindeglied zwischen Rehabilitanden, Elternhaus, Betrieb und Schule dar. Der fallführende Sozialpädagoge steuert den gesamten Ausbildungsverlauf sowie die berufliche und gesellschaftliche Eingliederung.

Darüber hinaus hat er die Aufgabe, die Beschäftigungsfähigkeit herzustellen, die Auszubildenden zu motivieren und sie auf eine selbständige Lebensführung nach der Ausbildung vorzubereiten.      

Der Sozialpädagogische Dienst hat eine zentrale Funktion. Die Mitarbeiter/-innen (des Sozialpädagogischen Dienstes) übernehmen neben den genannten Aufgaben die Rolle des Arbeitgebers und arbeiten eng mit den praktischen Kooperationsbetrieben zusammen. Die Ausbildungsleitung in Nürnberg hat die Fach- und Personalverantwortung für alle Angelegenheiten der Ausbildung und dem Sozialpädagogischen Fachdienst.

Zum Sozialpädagogischen Fachdienst gehören 25 Sozialpädagog/-innen sowie 2 pädagogische Förderkräfte. In Ansbach ist die Außenstellenleitung für 6 Sozialpädagoginnen im Bereich Ausbildung zuständig.

Interne und externe Förderkräfte unterstützen die Auszubildenden zusätzlich zum Berufsschulunterricht, um einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu gewährleisten.

Sozialpädagogischer Dienst - Fachbereiche

Die Mitarbeiter/-innen des sozialpädagogischen Dienstes arbeiten eng mit den Fachbereichsleitungen und den Kolleginnen und Kollegen des jeweiligen Fachbereiches zusammen.

Ansprechpartner/-innen im Sozialpädagogischen Dienst

Ausbildungsleitung Nürnberg:
Ursula Twardzik
Telefon: 0911/3235-220
E-Mail: ursula.twardzik@bezirk-mittelfranken.de

Ausbildungsleitung Ansbach:
Matthias Heppel-Kämmerer
Telefon: 0981/971948-520
E-Mail: matthias.heppel-kaemmerer@bezirk-mittelfranken.de

Infos für Eltern und Schüler

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